Leistungen

Beratung und Vorgespräch

Bei uns sind Sie richtig

Wir richten unsere Beratung individuell auf jedes „Mensch-Hund-Team“ aus und ermöglichen so Zeit und Raum für alle Fragen. Egal ob bei aufkommenden Problemen, bei der Erziehung oder vorab bei der Auswahl und beim Kauf Ihres Hundes, stehen wir Ihnen beratend zur Seite.

Auch bei der Übernahme eines Hundes aus dem Tierschutz, helfen wir gerne. Ebenso gehört eine einmalige kostenlose, telefonische Kurzberatung (bis zu 15 Minuten) zu unserem Angebot.

Weiterhin ist es uns wichtig, Sie und Ihren Hund kennenzulernen, um das richtige Kursangebot für Sie zu finden.

Beziehung und Erziehung

Die richtige Beziehung aufbauen

Eine soziale Beziehung ist elementare Voraussetzung des Menschen und des Hundes, um gesellschaftlich erfolgreich zu leben. Beziehungsarbeit bedeutet, dass man den Partner Hund ernst nimmt und seine Persönlichkeit als wertvoll erachtet.

Unsere wichtigste Aufgabe ist, der Aufbau und die Festigung einer guten Beziehung zwischen Mensch und Hund zu formen, die weder durch Gewalt noch durch Futterbelohnung, bestehen kann, sondern aufgrund von Vertrauen, Respekt, Verständnis und Fairness wächst.

Erziehung, tierisch einfach

Grundpfeiler in unserem Training ist die Erziehungsarbeit. Im Gegensatz zum Menschen wird Hunden durch Erziehung beigebracht, auf Kommando bestimmte Handlungen auszuführen, z.B. dass er sich mit dem Befehl „Platz“ hinzulegen hat.

Wir nutzen dazu in der Regel bereits vorhandene, also natürliche Verhaltensweisen der Hunde aus und verstärken oder verändern diese.

Welpen-Treff

Welpenzeit = Prägezeit

Insbesondere die Sozialisationseinflüsse im dritten bis sechsten Lebensmonat sind entscheidend für die Ausbildung der Verträglichkeit mit anderen Artgenossen. In der Interaktion mit gleichaltrigen Hunden und mit erwachsenen Hunden übt der Welpe soziales Verhalten, lernt Grenzen zu setzen und zu akzeptieren. Er lernt sein Gegenüber besser einzuschätzen und erwirbt so soziale Sicherheit und Kompetenz.

Die Erziehung von Welpen und Junghunden wird im Rudel in spielerischer und lockerer entspannter Weise, jedoch unter Einsatz klarer Abbruchsignale von den älteren Hunden vorgenommen. Abbruchsignale dienen dazu, dem Artgenossen klar zu machen, dass er momentan dabei ist, über die Strenge zu schlagen und „zu nerven“. Diese sind in Hundeverbänden deutlich erkennbar und wirkungsvoll, aber von Menschen so nicht machbar.

Der Welpe, der in dieser intensiven Lernphase die Möglichkeit erhält viele Menschen und Artgenossen kennenzulernen, wird es in seinem Leben deutlich leichter haben, soziale Bindungen zu Menschen und anderen Hunden aufzubauen und mit ihnen zu kommunizieren. Der Welpe braucht klare Grenzen, um seinen Platz im sozialen Gefüge finden zu können. Liebevolle Konsequenz und klare Regeln geben dem Hund Sicherheit, die er braucht um korrekte Verhaltensweisen entwickeln zu können.

Offene Gruppe für Hunde bis 6 Monate.

Das Welpenaußentraining findet außerhalb des Hundegeländes in der Stadt (z.B. Sulzbach, Neuweiler, St. Ingbert, Dudweiler, Saarbrücken), auf dem freien Feld, am Flughafen, in Einkaufszentren, Seniorenheimen usw. statt. Auch trainieren wir am Furpacher Weiher oder Saarparkcenter.

Teenie-Treff

Pubertäre Halbwüchsige

Bereits aufgestellte Regeln sollten in dieser Zeit nochmals bestätigt werden und durch richtiges Timing und klare Führung dem Hund die nötige Sicherheit bieten, die er besonders in dieser Zeit braucht.

Entwicklungsbedingt sollten Trainingsabschnitte aus der Welpenzeit jetzt nochmals wiederholt und gefestigt werden. Unter Berücksichtigung der manchmal sehr kurzen Konzentrationsmöglichkeit geben wir dem heranwachsenden Hund den nötigen Halt und zeigen ihm, wie man klare Anweisungen, gerade in der jetzt bisweilen entwicklungsbedingten schwierigen Zeit, auch umsetzen kann.

Gerade jetzt ist es wichtig, viele Ausflüge in wechselnde Gebiete mit unterschiedlichen Reizen zu machen, um dem Hund die Möglichkeit der Desensibilisierung und Gewöhnung an verschiedene Reize zu geben. So erwirbt Ihr Hund in der Sicherheit der Gruppe Soziale- und Umweltgelassenheit.

Hunde-Treff

Größere Ansprüche und Herausforderungen

Spätestens jetzt müssen Sie die Führung übernommen haben, damit ein weiteres vertrauensvolles Zusammenleben im „Mensch-Hund-Team“ gewährleistet wird.

Wir bieten außer Grundgehorsam und die Erziehung Ihres Hundes zu einem alltagstauglichen Begleiter, der überall gerne gesehen wird, Spiel und Sport mit dem Hund auch in diesem Alter an.

Ebenso beraten und trainieren wir Sie und Ihren Hund, wenn Sie einen Hund im erwachsenen Alter zu sich geholt haben oder vielleicht bisher mit einer Methode gearbeitet haben, mit der Sie jetzt an Ihre Grenzen stoßen.

Verhaltensanalyse

Für alles eine Lösung

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Das ist auch im Umgang mit unseren Hunden so. Verhält sich ein Hund anders, als der Mensch es wünscht, steht schnell das Wort Problemhund im Raum und ehe man sich versieht, geben Nachbarn, Freunde oder auch flüchtige Gassibekanntschaften gerne, gefragt oder ungefragt, das ultimative Patentrezept zur Verhaltenskorrektur zum Besten.

Vergessen wird dabei jedoch oft, dass das jeweilige unerwünschte Verhalten nur von uns Menschen, nicht aber vom Hund, als problematisch angesehen wird. Es ist also enorm wichtig, sauber zwischen einem so genannten unerwünschten Verhalten und einer echten Verhaltensanomalie zu unterscheiden, was eine genaue Kenntnis über hundliches Verhalten voraussetzt.

Der Mensch hat den Wunsch, sein Leben mit einem artfremden, aber doch irgendwie auch vertrauten Lebewesen zu teilen – deshalb schafft er sich einen oder mehrer Hunde an. Beide Parteien Mensch und Hund wünschen sich ein harmonisches Leben miteinander.

Damit ein harmonisches Miteinander möglich ist, müssen Grenzen und Regeln aufgestellt und vor allem eingehalten werden. Nur dadurch wird der Mensch für den Hund zum verlässlichen Partner, denn Regeln und Führung geben dem Hund Sicherheit.

Bei einem Problemhund sind Prägungsdefizite, Angst, Fehlverhalten sowie Aggressionen häufige Anzeichen dafür, dass das Rangordnungsgefüge außer Kontrolle geraten ist.

Gemeinsam analysieren wir mit Ihnen das Problem und unterstützen Sie zielgerichtet und individuell bei der Korrektur.

Spiel und Spaß

Spielerisch lernen

Hunde sind in hohem Maße von uns abhängig, weshalb wir eine große Verantwortung für ihr physisches und phychisches Wohlergehen tragen. Ein Aspekt besteht zum Beispiel darin, unsere Hunde nicht nur körperlich, sondern auch mental auszulasten, denn viele Handlungen, die sie normalerweise stimulieren und formen, verbieten wir ihnen, wie zum Beispiel das Jagd- oder auch Sexualverhalten. 

Es gibt viele Beschäftigungsmöglichkeiten für Hunde die neben Spaß- und Spannung auch die Möglichkeit bieten durch gemeinsames Erleben die Bindung zu festigen.

Folgende Kurse haben wir speziell auf diese Bedürfnisse ausgerichtet:

  • Geführte Erlebnis- und Bindungsspaziergänge 
  • Rallye-Obedience-Kurs
  • Longierkurs
  • Agility
  • Hoopers
  • Man-Trailing-Kurs
  • Trick-Training/Dog-Dancing-Kurs

Kommunikation

Erziehen und kommunizieren

Als Erziehung von Hunden wird im allgemeinen Sprachgebrauch die Vermittlung der gängigen Grundsignale wie Sitz, Platz, Steh, Bleib usw. bezeichnet. Diese Signale kommen in der natürlichen Kommunikation unter Hunden nicht vor und werden vom Hund erst einmal nicht verstanden, weil sie keinen Sinn enthalten. Erst wenn bestimmte Körperpositionen oder Verhaltensweisen des Hundes vom Mensch positiv verstärkt werden, z.B. durch Leckerchen, Spielen, Lob, erhalten sie für den Hund einen Sinn. Ein Hund macht nicht “Sitz”, weil der Mensch das Wort “Sitz” sagt, sondern weil er gelernt hat, dass er etwas dafür bekommt, wenn er auf den Laut “Sitz” die gewünschte Körperposition einnimmt.
Die Schwierigkeiten im Alltagsleben mit Hunden beginnen dann, wenn der Hund zuerst überprüft, ob sein Mensch das begehrte Leckerchen dabei hat und danach entscheidet, ob er das gewünschte Signal ausführt oder nicht, oder wenn die Umwelt viel interessanter ist, als die Belohnung die der Mensch zu bieten hat.

Beziehung = Kommunikation und Führung:
Führung bedeutet, den Hund in einer Sprache zu leiten, die er versteht und kennt, in seiner Muttersprache – der Körpersprache und der Ausstrahlung einer souveränen Führungsenergie und Präsenz in genau den Situationen, in denen aus Sicht des Hundes Entscheidungen und Handlungen notwendig sind.
Eine souveräne Führungsperson,

  • ist vorausschauend und nimmt Situationen von denen Gefahr ausgehen könnte vor dem Hund wahr
  • nimmt Bedürfnisse des Hundes ernst und geht darauf ein, ohne dass der Hund den Menschen bewegt
  • trifft richtige Entscheidungen und setzt diese zum Wohl der Gruppe durch
  • ist konsequent im Durchsetzen von Grenzen und Entscheidungen
  • strahlt Ruhe und Sicherheit aus und ist klar in der Kommunikation
  • benötigt keine Machtdemonstrationen wie Härte oder Gewalt, nimmt kein Futter weg oder benutzt den Alphawurf
  • bietet immer Schutz und sorgt dafür, dass der Hund nicht bedrängt oder angegriffen wird
  • gibt den Weg vor
  • ist der Leitmensch